Salon Bazart
Literarischer Salon: Der nächste


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Karl Ove Knausgård


KnausgardUnser nächster Salon beschäftigt sich mit Karl Ove Knausgård und seinen Büchern. Die Referenten sind Helmut Conrads, begeisterter Leser von Knausgårds Büchern, und der Knausgard-Übersetzer Paul Berf. Sie führen in das Werk ein, lesen und erzählen Hintergründiges.

Termin: 12. Mai um 16 Uhr

Knausgård veröffentlichte 2009 die ersten drei seines sechs Bände umfassenden Romanzyklus „Min Kamp“ („Mein Kampf“). 2011 kam der erste Band unter dem Titel „Sterben“ auf Deutsch heraus. Der Abschlussband „Kämpfen“ erschien 2017. Ein Werk von insgesamt 3.600 Seiten, das nichts anderes literarisch (!) verhandelt als Leben und Alltag des norwegischen Autors. 

Die Bücher – mit denen er nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Umfeld viel zugemutet hat – haben Leserschaft und Literaturbetrieb bewegt wie kaum ein anderes zuvor, wie auch diese Reaktionen zeigen:

  • Richard Kämmerlings (Die Welt): „... einer der radikalsten Schriftsteller der Gegenwart.“

  • Peter Urban-Halle (FAZ): „Großartig ist die Zügellosigkeit von Knausgårds Denken, eine regelrechte Gedankenflut.“

  • Alex Rühle (SZ): "Die intensivste Leseerfahrung seit Jahren."

  • Juli Zeh (Literarisches Quartett): "Das gehört zum Großartigsten an Literatur, was zurzeit geschrieben wird."

2015 und 2016 veröffentlichte Knausgård jeweils zwei Bände seiner Jahreszeiten-Tetralogie, die in den Folgejahren auch in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Er selbst versteht diese Bücher als „persönliche Enzyklopädie von Dingen aus meinem näheren Umfeld“, in der er Alltagsgegenstände in Briefen und Kurzessays an seine noch ungeborene jüngste Tochter beschreibt. Ulrich Greiner von der Zeit empfiehlt sie denjenigen, die sich „vor den exzessiven Büchern des Norwegers Karl Ove Knausgård fürchten. Sie sollten seine leichten und hellen Porträts der Jahreszeiten lesen.“

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